Haarausfall durch Mütze – Mythos oder Fakt?

Mütze verursacht Glatze – das hat jeder schonmal gehört
Szenario 1

Szenario 2

Szenario 3

Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall. Da wäre einmal der anlagebedingte Haarausfall – Fachbegriff: alopecia androgentica. Hier handelt es sich um die genetisch bedingte Form des Haarausfalls. Diese hat eine hormonelle Überempfindlichkeit zur Folge, die Wachstumsphase der Haare verkürzt und hemmt. Oder der diffuse Haarausfall, diffuse alopezie. Mögliche Auslöser sind beispielsweise Stress, schlechte Ernährung oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Beim kreisrunden Haarausfall handelt es sich dagegen um eine entzündliche Erkrankung – häufig als Symptom einer weiteren Erkrankung. Wie der Name schon sagt, fallen die Haare hier an verschiedenen Stellen kreisförmig aus. Dann wäre da noch der sogenannte Spannungshaarausfall. Spannung deshalb, weil hier die Kopfhaut dauerhaft verspannt ist. Als Konsequenz ist die Haarwurzel unterversorgt, was zu Haarausfall führt.
Merkt ihr was? Mützen-Haarausfall ist keine wissenschaftlich belegte Form des Haarausfalls.

